Damals, als sie noch in allen Himmelsrichtungen
Österreichs verstreut waren, ahnte es noch keiner
von ihnen, das sie heute stolze Besitzer der FLOWERPOWER
in Graz sein werden.
Christian, aus Oberösterreich, begann nach
seinem Schulabschluss eine Lehre als Gärtner
und Florist. Nach Beendigung der Lehre und mehreren
Jobs bei diversen Großfirmen, beschloss er
einen neuen Weg zu suchen und verfiel dabei auf
die Idee, die EDV-Branche unsicher zu machen.
Martina, aus Wien, war nach dem Abschluss der Schule,
lange Zeit in einer kleinen Pension als Rezeptzionistin
tätig, als auch sie einen neuen Weg einschlagen
wollte, kam ihr ebenfalls die EDV-Branche in den
Sinn.
Da beide die neue Tätigkeit nicht unvorbereitet
beginnen wollten, gingen sie ins WIFI um sich ausbilden
zu lassen, dabei lernten sie sich kennen.
Harald, aus der Steiermark, hatte nach seinem Handelschulabschluss
mehrere Jobs im Bereich Controlling, Unternehmensberatung
und anderen wirtschaftlichen Zweigen, als sich nach
einiger Zeit seine soziale Ader meldete und er als
Präventionsmitarbeiter für die Steirischen
Aidshilfe zu arbeiten begann. Für seine Freizeit
hat er ein künstlerisches Betätigungsfeld
gefunden und ist seither regelmäßig als
Sarah Supreme in der DOÑA LOCÃ - Revueshow
zu bewundern.
Das Schicksal führte Harald nach Wien auf
ein Fest, wo auch Christian verweilte, so lernten
die beiden einander kennen. Danach zog es Christian
immer öfter in die schöne Steiermark,
bis er schlussendlich den Entschluss fasste, lange
genug in Wien gelebt zu haben und sich auf den Weg
zu Harald nach Graz machte.
Martina die schon längerer Zeit den Wunsch
verspürte Wien den Rücken zu kehren, wittert
ihre Chance in einen neue Stadt zu ziehen, in der
sie bereits ein paar Freunde hatte, und so folgt
auch sie dem Ruf nach Graz.
Nachdem nun alle drei in Graz versammelt waren,
begannen sie zu überlegen ihren Leben einen
neuen Sinn zu geben. Nach kurzem hin und her waren
sie sich einig, ein Blumengeschäft das wäre
es, da kann man kreativ sein und sein eigener Herr.
Die Voraussetzungen waren auch nicht die schlechtesten,
da Christian die notwendige Ausbildung und Erfahrung
mitbrachte.
Die Planung konnte beginnen, mit Haralds Kenntnissen
aus der Unternehmensberatung konnten viele Dinge,
die man sich normalerweise mühsam zusammenklauben
muss, schnell gelöst werden, vom Unternehmenskonzept
bis hin zum Businessplan.
Nur die Namensfindung gestaltete sich nicht ganz
so einfach, es gab viele Vorschläge und trotzdem
konnte keine Einigung erzielt werden, bis ihnen
eine Sternstunde zur notwendigen Erleuchtung verhalf:
Nachdem für sie in Bezug auf Gründung
soweit alles klar war, wollten sie auch noch den
astrologischen Segen von Gerda Rogers für das
Unternehmen haben, also riefen sie bei Ö3 an,
um sich die Absolution zu holen.
Da wurden sie völlig überrumpelt nach
dem Namen der Unternehmung gefragt und in der ersten
Schrecksekunde antworteten sie FLOWERPOWER, was
grandiosen Anklang bei der Ö3 Mannschaft fand,
somit war der Name geboren. Nur am Rande bemerkt,
Frau Rogers hat ihnen eine glänzende Zukunft
mit dem Geschäft vorausgesagt.
Bei den Räumlichkeit hatten sie großes
Glück, denn es war bei allen dreien so zusagen
Liebe auf den ersten Blick. Sie waren sich sofort
einig, auch wenn sie wussten das es viel zum Renovieren
und Herrichten gab, mussten sie das Geschäft
in der Schönaugasse 12 unbedingt haben.
Die Renovierungsarbeiten führten bei allen
dreien zu etlichen Muskelkatern und massiven Schlafentzug.
Dennoch schafften sie es innerhalb von 6 Wochen
das Geschäft nach ihren Vorstellungen zu gestalten.
Am 1. September 2002 war es endlich so weit und
sie konnten ihren Spross eröffnen.